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> 7|07 göttingen

Bahnhof

1001 Jahre musste Göttingen auf seinen Bahnhof warten. Solange dauerte es von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zum Bau des Empfangsgebäudes als Hannoverscher Werksteinbau. Gleichzeitig wurde 1854 die erste Strecke Alfeld/Göttingen in Betrieb genommen. Zwei Jahre später fuhren auch Züge zwischen der Unistadt und Dransfeld, 1857 folgte die Strecke nach Friedland, und 1910 konnten Bahnreisende auch das Ziel Bodenfelde erreichen.

Im letzten Jahr des 2. Weltkrieges wurden der Gebäudekomplex und weite Teile des Bahnhofs-Geländes zerstört. Der einst Palmen-gesäumte Vorplatz wurde zur Geschichte, ebenso begannen sich Anekdoten um die Bahnhofs-(Gaststätten)-Aufenthalte von Leinwand-Stars zu ranken. Immerhin war Göttingen in den 50er und 60er Jahren eine bundesweite beachtete Filmstadt.

1991 wurden Bahnhofsvorplatz und Omnibusbahnhof - unter reger Anteilnahme und Diskussion der Bevölkerung - um- und neugestaltet. 1995 eröffnete der ServicePoint. Zur Weltausstellung Expo 2000 in Hannover wurde der erste Abschnitt des groß angelegten Umbauplans abgeschlosssen, dessen Fertigstellung erfolgte im März 2007. Heute sind bis zu 35.000 Reisende pro Tag am Zug; täglich halten rund 270 Reisezüge in der Unistadt, davon allein 125 ICE - auf die Einwohnerzahl bezogen deutscher Rekord.



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