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> 7|07 göttingen

Paulinerkirche

Einen Turm hat die Pauliner-Kirche nie gehabt, weil ihre Erbauer, die Dominikaner-Mönche, grundsätzlich darauf verzichtet haben. Die 1304 vollendete Klosterkirche wurde nach dem Einzug der Reformation zum Ort für lutherische Gottesdienste. Danach war sie bis 1822 Universitätskirche, wurde aber auch zunehmend ab 1812 durch Einzug eines Zwischenbodens - als Universitätsbibliothek genutzt.

Namhafte Personen wie Goethe, Heine und die Brüder Grimm sind in der Bibliothek aus- und eingegangen. Im 2. Weltkrieg wurde die Paulinerkirche zerstört und nach dem Wiederaufbau als Vorlesungsraum sowie für den Niedersächsischen Zentralkatalog genutzt.

Mit der Ausstellung 'Gutenberg und seine Wirkung' konnte im Juni 2000 der Saal wieder in historischer Form der Öffentlichkeit übergeben werden - ergänzt um das klimatisierte und hochgesicherte Schatzhaus, das die Ausstellung wertvollster Exponate möglich macht.



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